Craniosacrale Osteopathie

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Viele Menschen leiden an anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder anderen schmerzhaften Beeinträchtigungen.
Schmerzen durch Unfälle oder andere akute Verletzungen können meist erfolgreich behandelt werden. Manchmal ist die Genesung allerdings nicht von Dauer und es entwickeln sich fast unmerklich chronische Schmerzzustände im Bewegungsapparat.
Ebenso kommt es durch berufliche, familiäre oder andere soziale Faktoren zu einer dauerhaften psychischen Anspannung. Häufig werden die Zähne unter Zuhilfenahme der Kaumuskulatur verwendet um diese Anspannung abzuarbeiten.
Gleichermaßen verursachen eine ungenügende Stressbewältigung durch Mangel an Bewegung sowie eine unausgewogene Ernährung zu weiteren Belastungen des Bewegungsapparates.
Therapeutische Maßnahmen wie Kieferregulierungen, Füllungen oder Zahnersatz können die natürliche Anpassungsfähigkeit der betroffenen Strukturen in der Kopfregion ebenfalls zusätzlich beanspruchen.

Aufgrund der beschriebenen Risikofaktoren können Erkrankungen im Kiefer- und Gesichtsbereich entstehen die unter dem Krankheitsbild der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zusammengefasst werden.
Der Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Eine Form dieser Dysfunktion zeigt sich für viele Patienten beim sogenannten Knirschen welches durch eine erhöhte Beanspruchung der Kaumuskulatur entsteht.
Weitere häufig auftretende Symptome dieser Erkrankung sind beispielsweise Schmerzen der Kaumuskulatur, Kiefergelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Kiefergelenkgeräusche aber auch Schmerzen in nicht betroffenen Regionen wie Nackenschmerzen, Gesichtsschmerzen, Ohrenschmerzen, Schmerzen hinter den Augen, Schulterschmerzen und Gelenkschmerzen.

Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist in Ihrer schweren chronischen Verlaufsform eine Erkrankung, die eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen notwendig machen kann.
Die Mitarbeit des Patienten und das Erkennen der Zusammenhänge der Erkrankung sind von entscheidender Bedeutung für das Behandlungsergebnis.

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